How to be durchschnittlich

Podcast #278
Wie Ihr mehr Durchschnittlichkeit in Euer Leben bringt

Hallo Ihr Lieben da draußen,
es ist echt total schön, dass Ihr wieder dabei seid! Auch heute möchte ich meinen belanglosen Senf zu einem bedeutungslosen Thema abgeben. Ich möchte eine wunderschöne Erfahrung mit Euch teilen, die mein Leben grundlegend verändert hat. Ich möchte Euch heute zeigen, wie man ein Leben wirklich und wahrhaftig in Durchschnittlichkeit führen kann. Es ist möglich!

Dafür möchte ich Dir ein Tool an die Hand geben, welches auch Dein Leben transformieren wird. Mit diesem Tool wirst Du es schaffen, aus der spirituellen Tiefe herauszukommen und Dich zurück auf eine banale Ebene zu führen. Auf dieser Ebene der vollkommenen Durchschnittlichkeit wirst Du weder kraftvolle Visionen noch Träume haben. Befreit von Inspiration und Kreativität wirst Du Dein Potenzial nicht ansatzweise ausschöpfen und dadurch das Leben leben, welches für Dich vorgesehen ist: ein Leben in Durchschnittlichkeit.

Auch ich bin diesen Weg gegangen, habe mich von Individualität und Perfektionismus losgesagt, um zu sein, wie Millionen anderer Menschen: durchschnittlich, nichts besonderes, nahezu spießig langweilig. Dieser Weg ist nicht einfach, aber er lohnt sich.
Deshalb habe ich hier 5 leicht umsetzbare Tools zusammengestellt, die Dir dabei helfen sollen, das Durchschnittlichsein auch in Deinem Leben zu implementieren:

#1 Träume nur nachts!
Lebe nicht Deinen Traum, sondern Dein Leben. Träumen kannst Du, wenn Du schläfst, tagsüber gilt es, sich um wirklich wichtige Dinge zu kümmern: den Abwasch, die Wäsche, den Einkauf. Als durchschnittlicher Mensch lebst du nicht im Wolkenkuckucksheim sondern in der Realität. Befrei Dich von der Last Deiner unerreichbaren, kraftzehrenden Visionen und tauche ein in die Vielfalt von banalen, wahrhaftigen Erfahrungen, die der schnöde Alltag für Dich bereit hält.

#2 Sei ineffizient!
Disziplin ist der Feind der Versuchung. Statt stur Deinen Zielen hinterherzulaufen, lass Dich lieber von der Versuchung an wunderbare Orte führen. Darum: Sei ineffizient, mach, was auch immer Dir gerade in die Finger fällt. Bleib bei youtube hängen. Döse. Lass Dich ablenken. Wenn Du Dich von Deiner Umwelt zu den nächsten Schritten inspirieren lässt, kommst Du an Ziele, die Du mit Disziplin nie erreicht hättest.

#3 Sei zufrieden!
Wer ständig Ansprüche an das Leben stellt, muss immer für deren Erfüllung kämpfen. Durchschnittliche Menschen sparen sich diese Energie, indem sie annehmen, was kommt. Betrachte Zufriedensein als das neue Streben. Es ist deutlich weniger anstrengend als ständiges Streben nach etwas Besserem. Trau Dich, auch mal nicht besonders gut zu sein und Du wirst die tiefgreifende Erfahrung machen: Mittelmaß reicht zum Überleben.

#4 Sei sinnlos!
In der Dunkelheit der spirituellen Tiefen ist es schwierig, einen Sinn zu finden. Finde Erleuchtung auf einer realen Ebene, indem Du das Leben als das annimmst, was es ist: sinnlos. Deine Welt wird um so vieles einfacher, wenn Du einsiehst, dass Dein Tun keinen tieferen Zweck erfüllen muss. Warte nicht auf Inspiration. Durchschnittsmenschen sind zu nichts Höherem geboren, als zum Sein.

#5 Bleib unbeachtet!
Sei ehrlich zu Dir selbst: niemanden interessiert, was Du tust. Befrei Dich von der Illusion, etwas Besonderes sein zu müssen und Dir wird eine Last genommen. Schwimm mit dem Strom, rage nicht heraus, sei wie alle anderen. Spar Dir die Mühe der Individualisten, die mit allen Mitteln versuchen, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Durchschnittsmenschen brauchen keine Likes, sie haben Freunde.

Also, ich kann Dich nur motivieren, diesen Weg zur Durchschnittlichkeit zu gehen! Werde ein Otto Normalverbraucher, sei Hinz oder Kunz, oute Dich als Max Mustermann oder Lieschen Müller! Entdecke diese neue Art des Daseins!

Seit ich durchschnittlich bin, ist mein Leben voll von ganz tollen Erlebnissen, die mich überhaupt nicht weiterbringen, z.B. stelle ich mich immer an der falschen Kasse an, und ich kann nur sagen, das ist eine wunderbare Erfahrung, denn es bringt mich zurück zu den Wurzeln, zu den Basics, die das echte Leben ausmachen.

Jetzt ist es an Dir, Dich in Durchschnittlichkeit zu üben. Dafür musst Du weder produktiv noch achtsam, weder diszipliniert noch kreativ sein. Sei einfach talentfrei, mittelmäßig, uninspiriert, dann bist Du auf dem richtigen Weg! Und wirst vielleicht auch bald Teil unserer Durchschnitts-Community. Für mehr Infos klicke einfach auf den Link zur Ordinary-University, dort findest Du vertiefende Kurse zum Thema Durchschnittlichsein in verschiedenen Lebensbereichen, z.B. „Verreisen wie Jedermann“, „Mittelmäßig im Job“ oder „Gewöhnliche Beziehungen“.

So Ihr Lieben, das wars von mir. Ich fand’s total schön, dass Ihr diese einzigartige Erfahrung mit mir geteilt habt. Bitte gebt mir keine Bewertung, spart Euch die Kommentare, nutzt die Zeit zum Popeln und an die Decke starren. In diesem Sinne: Just be ordinary.

Hier habe ich noch einige durchschnittliche Erfahrungen aus der Community zusammengestellt:

  • Ich lieg in Jogginghosen auf der Couch und mache kein Foto davon.

  • Ich geh einem 9-5 Job nach, krasses Gefühl diese Sicherheit und Routine. Kann es nur empfehlen!

  • Ich esse mein Müsli ohne Gojibeeren, Chiasamen und Amaranth. Oder ich esse ein Nutellabrot. Das ist Superfood genug.

  • Ich habe meinen Traumkörper gefunden. Auf der Website des Fitnessstudios.

  • Meine Morgenroutine: die Snooze-Funktion meines Weckers betätigen. Immer und immer wieder.

  • Ich habe hunderte von Followern. Morgens auf dem Weg in die U-Bahn.

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